Eine Karriere beginnt selten allein. Begegnungen bringen Menschen zusammen, Räume geben Ideen einen Platz – und im Radio werden daraus Geschichten zum Hören.
Bevor das Mikrofon angeht
Geschichten aus dem Studio.
Was gehört zur Vorbereitung einer Künstlergeschichte? Ein Blick auf die Arbeit zwischen Quellen, Zeitlinie und Moderation.
01
Die Geschichte finden
Ein Gründungsjahr allein erzählt noch keine Bandgeschichte. Spannend wird es bei den Fragen dahinter: Wie haben sich die Musiker kennengelernt? Welcher Einschnitt hat ihren Weg verändert?
Biografien, Interviews und offizielle Bandchroniken helfen, wichtige Stationen einzuordnen.
02
Fakten verbinden
Namen, Orte und Jahreszahlen müssen zusammenpassen. Unterschiedliche Darstellungen werden verglichen; Unsicherheiten bleiben erkennbar.
So entsteht ein roter Faden von den Anfängen über Wendepunkte bis zur weiteren Entwicklung.
03
Fürs Hören erzählen
Eine Radiosendung braucht verständliche Zusammenhänge und Übergänge. Die Musik begleitet die Künstlergeschichte, während die Moderation ihre Menschen und Erlebnisse sichtbar macht.
Bei Sarah Connor führen zwei Teile durch die englisch- und die deutschsprachige Phase.
Wenn etwas anders läuft
Ein Versprecher, ein verpasster Einsatz oder eine überraschende Wendung können zum Radio gehören. Echte Anekdoten von Franzi und Sascha werden hier ergänzt, sobald sie ihre Erlebnisse beisteuern – persönliche Pannen denken wir uns nicht aus.
Klavierunterricht brachte Engler zu Reidl. 1976 sang er bei Crusade vor und wurde Sänger der späteren Band PUR. Die Geschichte einer Band kann mit einer Begegnung abseits der Bühne beginnen.
Über soziale Medien kam der Kontakt zum Produzenten zustande. 2010 nahmen sie gemeinsam auf; 2011 folgte Knappes erster Plattenvertrag bei FerryHouse. Eine Zusammenarbeit wurde zur wichtigen Station seines neuen Weges.
Beim zehnjährigen Bandjubiläum 2010 in Wuppertal standen unter anderem Doro Pesch, Eric Fish von Subway To Sally und Victor Smolski mit Saltatio Mortis auf der Bühne. Ein Jubiläum kann auch ein Treffen musikalischer Weggefährten sein.
Das Fantasy-Projekt „Staub & Schatten“ verbindet die Band mit der Erzählwelt des Autors. Der erste Teil erschien im Januar 2026 – eine Begegnung zwischen zwei Formen des Geschichtenerzählens.
Für die Arbeit an „Abenteuerland“ führte der Weg von PUR nach Nashville; abgemischt wurde in London von John Kelly. Die Station erzählt von einer Band, deren Arbeitswelt inzwischen weit über ihren Heimatort hinausreichte.
Symbolische Illustration · KI erstellt · keine historische AufnahmeCottbus · Ab 2013
Eine Stimme trifft Orchester
Alexander Knappe trat ab 2013 mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus auf. Das gemeinsame Bühnenprojekt öffnete eine weitere Klangwelt innerhalb seiner Karriere.
Saltatio Mortis feierten hier ihr zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Konzert und musikalischen Gästen. Der Auftritt wurde für eine Live-DVD festgehalten.
Eine Bühne kann zum Erinnerungsort werden, wenn sie einen wichtigen Abschnitt einer Bandgeschichte zusammenbringt.